Die de:stack Idee

Es war im Frühjahr 2016 als Christoph und ich uns im GOP Variete über den Weg gelaufen sind. Bereits da hatten wir uns darüber unterhalten, dass es sinnvoll wäre, die Ressourcen der Scaleup und der HKN für ein vernünftiges Mittelstands-Cloud-Angebot zu bündeln. Danach musste zwar noch etwas Wasser den Rhein und die Elbe hinunterlaufen, aber die eigentliche Idee zu de:stack war bereits an diesem Abend geboren.

In den nächsten zwei Jahren tat sich viel auf dem IaaS-Cloud-Markt und wir beobachteten unabhängig wie es Azure und AWS schafften, nach und nach auch den Mittelstand in Ihre Clouds zu holen. Parallel dazu erfuhr Christoph aber auch, dass sich viele Unternehmen für sein deutsches OpenStack-Angebot interessierten.

Im Frühjahr 2018 trafen wir uns dann beim Cloudfest in Rust wieder und wir waren uns beide sicher, dass die Zeit Reif war für eine große, überregionale deutsche Cloud!

Vor- und Nachteile einer IaaS-Cloud

Hohe Verfügbarkeit, Sicherheit und flexible, integrierbare Infrastruktur-Ressourcen: In einem virtuellen Rechenzentrum stehen zu jeder Zeit flexibel genau die Ressourcen zur Verfügung, die für den Betrieb der Anwendungen benötigt werden. Über ein webbasiertes Dashboard können alle vServer verwaltet und die Netzwerkkomponenten visualisiert werden. Eine gut dokumentierte, offene API bietet Entwicklern eine Basis, ihre eigenen Prozesse zu automatisieren.

Es gibt aber auch Nachteile. Als Unternehmer muss man bei der Auswahl des Cloud-Anbieters sehr genau hinschauen. Viele Clouds machen den Import eigener Daten ganz leicht. Der Export hingegen ist oft mit immensen Kosten verbunden. Außerdem entwickeln viele Cloud-Anbieter eigene Software-Standards und sorgen damit dafür, dass Unternehmen Ihre Entwicklungen und Workloads nicht einfach in einer anderen Cloud nutzen können (durch Vendor Lock-in). Diese Probleme und rechtliche Aspekte hinsichtlich Datenhoheit und DSGVO hält wiederum einige Unternehmen davon ab, sich trotz aller Vorteile für eine virtuelle Rechenzentrums-Lösung zu entscheiden.

An dieser Stelle greift die de:stack Idee

de:stack idea

Durch eine gemeinsame Hosting-Kooperation können deutlich mehr Ressourcen anbieten, um auf die meisten Anforderungen flexibel reagieren zu. Darüber hinaus bieten wir mit unseren ingesamt vier Cloud-Rechenzentren eine Standort-Auswahl, die einzigartig ist im deutschen Markt.

Auch der offene Cloud-Ansatz ist bisher wenig verbreitet. de:stack verzichtet bewusst darauf, Kunden künstlich an sich zu binden. Durch den strikten Einsatz führender OpenSource Cloud-Technologien wie OpenStack und Ceph und durch den Verzicht auf Änderungen an der API, können de:stack Kunden flexibel Cloud-Angebote nutzen, ohne Vendor Lock-in. Dieser offene Ansatz bietet Chancen für uns und für unsere Kunden. Wenn der Kunde selbst auch OpenStack nutzt, empfiehlt sich de:stack natürlich auch als Partner für eine Hybrid Cloud.

de:stack startet im November 2018

Wir freuen uns, dass der Start von de:stack nun los geht und auf dem OpenStack-Summit Berlin 2018, vom 13.-15. November, entsprechend präsentiert wird. Gespannt sind wir natürlich auch auf die Reaktionen der OpenStack Cloud Community. Also, kommt uns gerne beim Summit an unserem Stand C22 besuchen und gebt uns Euer Feedback!

#lassstacken

2018-11-12T09:34:06+00:00